Jahresrückblick 2019- Über Yoga, Nordkap und Nachhaltigkeit -


Heute morgen schoss es mir plötzlich in den Kopf: Ich habe den Jahresrückblick vergessen. Nicht gestern, nicht letzte Woche, sondern vor über einem Monat. Höchste Zeit, ihn nachzuholen. Was hat das letzte Jahr mit mir, mit Julia und mit dem Blog gemacht?

Dass ich den Jahresrückblick überhaupt vergessen konnte, hat gute Gründe. Ganz spontan habe ich einen neuen Job angenommen: Als Reiseleitung. Noch so ein Traumjob, den ich nie auf dem Zettel hatte und in den ich einfach so hineingeraten bin.

„Immer, wenn sich eine Tür verschließt, öffnet sich eine neue“ – darüber haben Julia und ich in den vergangenen Monaten viel gesprochen. Manchmal gehen Türen aber auch einfach so auf und dann liegt es an einem selbst, den Schritt zu wagen. Ich bin froh, dass ich ihn gegangen bin und er mich bis ans Nordkap geführt hat.

Und was ist sonst noch so passiert?

2018 stand für mich unter dem Motto „Investition“ – Zeit, Energie und Geld sind in die unterschiedlichsten Projekte geflossen. Allen voran in das Ankommen in der neuen Heimat in Flensburg, für die die Entscheidung im Januar gefallen war.

Und weil das mit dem Motto so gut geklappt hat, habe ich mir für 2019 gleich ein neues gesetzt: Nachhaltigkeit. Dass es unserer Erde nicht gut geht, wissen wir inzwischen alle und ich möchte meinen Teil dazu beitragen, dass es wieder bergauf geht. Nicht nur deshalb wohne ich inzwischen in einem norwegischen Holzhäuschen mit grünem Grasdach. Manchmal gehen Träume einfach so in Erfüllung, kennt ihr das?

Wer nicht rechtzeitig die Flucht ergreift, wird von mir über Themen wie Flygskam, Mülltrennung und Bio-Lebensmittel zugequatscht. Das passiert im Supermarkt, auf Kundentermine und privat sowieso. Während ich als Vegetarierin nie auf Mission war, kann ich in Sachen Nachhaltigkeit ziemlich nerven. Und bin wirklich begeistert, wie viele Menschen inzwischen für das Thema sensibilisiert sind.

Trotzdem finde ich es manchmal auch sehr frustrierend, wenn ich meinem eigenen Anspruch nicht gerecht werden kann. Dazu habe ich aber auf Instagram ein tolles Bild entdeckt, das ich unbedingt mit euch teilen möchte:

Achtsamkeit, Nachhaltigkeit und Essen auf dem Blog

Keine Überraschung, dass es auch auf dem Blog in den vergangenen Monaten den einen oder anderen Text über Nachhaltigkeit gab:

Und was sagt Google dazu?

Apropos: Google hat im Frühling ein großes Update eingespielt, das in der Internetwelt für manchen Schock und Einbruch gesorgt hat. Und was soll ich sagen: Die Leserzahlen von waiting is happiness sind seither sprunghaft angestiegen. Google weiß eben, was gut ist – daran habe ich immer geglaubt und festgehalten.

Danke an dieser Stelle auch an Astrid, Karo, Insa, Christian und Doro, dass ihr in der letzten Zeit euren Teil zum tollen und abwechslungsreichen Content beigetragen habt!

Und jetzt kommt Julia zu Wort …

Wie in Birte hat es auch in mir im letzten Jahr gebrodelt und gearbeitet, nicht nur in Anbetracht der Tatsache, dass wir unsere Welt stärker schützen und pflegen müssen denn je — sondern auch, weil ich mich in der Lebensphase wiederfinde, viele Entscheidungen für die Zukunft treffen zu müssen. Aber vor allem treffen zu WOLLEN.

Mein Jahr stand unter dem Motto „Finde, was sich gut anfühlt und was dir gut tut. Finde, was du willst.“ Ein lebenslanges Motto, wie mir immer klarer geworden ist.

Wie will ich in Zukunft leben? Wie will ich noch reisen? Arbeiten? Mit anderen und mir selbst umgehen? Über viele dieser Überlegungen habe ich mit Birte gesprochen.

Ein ganz besonderes Wollen hat sich letztes Wochenende realisiert, als ich meine Ausbildung zur Yogalehrerin beendet habe. Ihr dürft also auf tolle Yoga-Reise-Geschichten hoffen, denn ich nehme euch mit, wohin mich dieser Weg noch führt.

Auf dem Blog sind im Jahr meines Wollens viele spannende Geschichten aus aller Welt entstanden. Ein Wollen hat Birte für mich realisiert: Seit kurzem habe ich die Ehre, einige meiner Kurzgeschichten als Reiselektüre für euch auf waiting is happiness zu veröffentlichen. Vielleicht habt ihr schon die eine oder andere Geschichte wie Was ich dir noch sagen wollte oder Nelumbo entdeckt. Das Schreiben auf Reisen und über das Reisen bleibt weiterhin eine meiner größten Leidenschaften und Freuden, daher juckt es mir schon in den Fingern, euch von meiner nächsten Italienreise zu berichten, die in wenigen Tagen startet. Bleibt gespannt!