Julia - Alle Beiträge -

Ihr Pass ist Deutsch, ihr Herz schlägt für Großbritannien und ihr zu Hause ist die Welt: Julia es sich zum Ziel gemacht, die Menschen und Kulturen dieser Erde zu entdecken. Ihren ersten Roman "Das Leben malt in bunten Farben" hat sie 2017 veröffentlicht.


In den letzten Monaten bin ich großer Fan von Zugreisen geworden. Einerseits achte ich durch Zugfahrten mehr auf meinen ökologischen Fußabdruck. Andererseits eröffnen mir lange Reisen mit der Bahn, ob in Deutschland oder in anderen Ländern, neue Möglichkeiten, achtsamer und ruhiger zu bleiben, zu lesen, zu essen, die Aussicht zu genießen. Heute teile ich meine Tipps und Tricks für das Zugreisen in Großbritannien mit dir: Damit auch du in einem meiner liebsten Länder entspannt unterwegs sein kannst. 

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Im Südwesten von England liegt die Stadt der träumenden Turmspitzen. Eine Stadt, so voller Magie, Architektur, Wissen und Literatur, dass es nicht verwundert, dass ihr Name weltbekannt ist. Oscar Wilde, Stephen Hawking und C.S. Lewis nannten sie zeitweise ihr zu Hause, und J.R.R. Tolkien schenkte uns mehr als nur ein paar Bücher über Hobbits, Elben und Zwerge, während er hier lehrte: Oxford. 

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Leer. Ausgebrannt. Lustlos. Gefühle, die viele von euch sicher auch schon einmal kennengelernt haben. Für mich waren diese Emotionen ein Weckruf: Höchste Zeit, mal wieder Zeit zu haben. In Nordfriesland in Sankt Peter-Ording und Simonsberg habe ich zwischen Dünen, Deichen und Schafen weit mehr gefunden, als nur ein Wochenende Entspannung.

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Gerade zu Beginn eines neuen Jahres genieße ich es, Ruhe und Stille zu finden. In mich zu gehen, nachzudenken, vielleicht auch einfach nur zu sein. Wenn wir es uns erlauben, leise zu werden und ohne Wertung zu beobachten, was in unseren Köpfen vorgeht, finden wir manchmal Antworten auf Fragen, die uns schon lange geplagt haben. In Thüringens Hauptstadt Erfurt habe ich drei Tage verbracht und habe drei Orte entdeckt, die mir geholfen haben, ruhiger und gelassener zu werden. 

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Nachts liegt sie still und friedlich da, la serenissima. Morgens dann klappern die carelli durch die Gassen, liefern frisches Brot und neuen Wein in die trattorie, die ersten Vaporetti schippern durch den Canal Grande, verbinden die Inseln der Lagune mit dem Festland. Wenn die Menschen aus ihren Häusern strömen, über die Ponte degli Scalzi, Ponte dell’ Accademia, die Rialtobrücke eilen und in energischem venesiàn verhandeln, rufen, lachen, schimpfen und genießen, dann erwacht die herrliche città: Venedig, buongiorno! 

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