Mauritius für Individualreisende- Was muss ich für meinen Urlaub wissen? -


Ich habe gerade sechs Wochen als Digitale Nomadin in Mauritius gelebt und verrate dir alle Insidertricks, mit denen dein Aufenthalt auf der Insel zum Traumurlaub wird.

Die schönsten Strände gibt es im Süden!

Das kann man fast schon so stehen lassen. Und ich verspreche, ich bin da keinesfalls lokalpatriotisch unterwegs, auch wenn ich den Süden nach sechs Wochen insgesamt schon sehr lieb gewonnen habe. Sowohl in Le Morne als auch in Pointe d’Esny kannst du nicht nur super im feinen Sand relaxen, sondern je nach Windstärke und -richtung die vielen Kite-, Windsurfer und SUPler bestaunen. Oder selbst aktiv werden.

Die Selbstversorger leben im Süden

Während unserer Zeit auf Mauritius haben wir die meisten Zeit im Süden gewohnt. Untergekommen sind wir in La Gaulette, das ist ein regelrechter Touri-Selbstversorger-Ort, in dem alle Langzeit-Reisenden, Kiter und solche Touris unterkommen, die nicht in einem Hotel im benachbarten Le Morne schlafen. Der Ort ist damit bestens auf Individualreisende eingestellt, hat einen Supermarkt und auch ein paar kleine Restaurants. Im Norden sieht es anders aus: Hier kommen häufig die klassischen Pauschalurlauber unter, was aber den Vorteil hat, dass hier die Restaurant- und Barszene deutlich ausgeprägter ist.

Am authentischsten lebt es sich bei den Locals!

Hotels auf Mauritius sind wirklich ganz schön teuer, deshalb fährst du in der Regel besser, wenn du dir eine Airbnb-Unterkunft suchst. Ein Schnapper ist auch die nicht, aber wenn du damit leben kannst, selbst zu kochen, dann würde ich dir das wirklich empfehlen. Das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt hier einfach viel besser! Wie du auf diese Weise am besten ein Dach über dem Kopf findest, hat die Julia in ihrem Beitrag „8 Tipps für dein Zuhause auf Reisen“ schon erklärt.

Ein Mietwagen ist ein absolutes Muss!

Weil es allein schon ein Erlebnis ist, auf der Insel herumzufahren, die einfach wunderschön ist. Der Verkehr ist übrigens krass! Nicht nur, dass man auf der falschen Seite fährt, nein, die Straßen und Spuren sind auch noch unheimlich eng. Mein Tipp: Fahrt besser nicht in die Hauptstadt Port Louis hinein, sondern sucht euch einen Supermarkt vor der Stadt. Davor gibt es immer riesige Parkplätze und ihr könnt super zu Fuß reinlaufen oder euch für kleines Geld ein Taxi nehmen. Handeln nicht vergessen!

Es gibt riesige Supermärkte!

Afrika für Einsteiger wird Mauritius manchmal genannt, aber wenn ich mir die riesigen Supermärkte hier anschaue, die eher amerikanisch wirken, fällt mir der Vergleich mit den kleinen Marktständen unter Wellblechdächern am Straßenrand von Sansibar und Kenia ein bisschen schwer. Auf Mauritius bekommst du wirklich alles (auch Importiertes, Veganes und Glutenfreies), was dein Herz begehrt.

Die Lebenshaltungskosten sind echt in Ordnung!

Wenn ich erzähle, dass ich gerade auf Mauritius lebe, dann fragen die meisten erstmal, ob ich im Lotto gewonnen habe. Aber nein, ich arbeite ;-) Zum Glück ist das Leben auf der Insel aber auch gar nicht so teuer, wie viele denken. Die Preise im Supermarkt ähneln denen in Deutschland sehr, Benzin ist sogar günstiger und im Gym zahle ich 2,50 Euro pro Kurs, an dem ich teilnehme. In Ordnung oder?

Und wenn’s doch mal ein Restaurantbesuch sein soll?

Dann ist das preislich auch noch in Ordnung, finde ich jedenfalls. Bei den meisten Gerichten müsst ihr so zwischen zehn und 15 Euro einplanen. Unserer Erfahrung nach ist die Anzahl an guten Restaurants im Norden der Insel übrigens größer. Vielleicht lässt sich das also gut mit einem Besuch dort verbinden?!

Praktisch jeder hier spricht fließend Englisch!

Ich habe euch in einem anderen Text schon mal erzählt, das Martinique und Mauritius sehr viel Ähnlichkeit haben, obwohl sie so weit und sogar auf verschiedenen Kontinenten liegen. Das gilt vor allem für die wunderschöne Natur. Und die Tatsache, dass man besser einen Mietwagen vor Ort hat. Zwei große Unterschiede aber gibt es dennoch. Die Preise (siehe oben!) – Martinique ist nämlich tatsächlich ein bisschen unbezahlbar. Und die Tatsache, dass auf Mauritius jeder Englisch spricht.