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„Ja, er lohnt sich, der Weg aus dem All-inklusive-Resort hinein in die Welt, in der das bunte Armband nur noch ein Schnipsel wertloses Papier ist. Denn während vor allem Einheimische direkt an der Wasserkante ihre artistischen Kunststücke auf dem Brett zur Schau stellen, können die weniger sportlich ambitionierten Urlauber die Szenerie am feinen, weißen Sandstrand bestaunen, der natürlich mit den für die perfekte Postkartenidylle typisch saftig grünen Kokospalmen geziert ist.“ (Aus dem Text: Auf der Welle der Küste entgegen)


Wie fängt man an, eine Reise zu beschreiben, für die es eigentlich keine Worte gibt? Auch heute, einige Monate nach meiner Primitivo-Tour, habe ich noch immer nicht ganz realisiert, was da eigentlich passiert ist. War ich das, die fast 500 Kilometer zu Fuß gelaufen ist? Berge erklommen und Flüsse überquert, mit wildwuchernden Pflanzen gekämpft und im ältesten Restaurant der Welt gegessen hat, direkt vor der heiligsten aller Kirchen, mitten in Santiago de Compostela?

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Der weiße Zauberstab ragt über die Köpfe der Menschenmassen hinaus — ein klares Symbol für die, die wissen, was sie suchen. Lächelnd behalte ich den Stab im Blick und zwänge mich an Schultern und Rucksäcken vorbei, bis ich vor ihr stehe. Ihr Name ist Sarah, rote Locken, ein blauer Wollmantel, ausdrucksvolle Augen, ein wissendes Grinsen im Gesicht. „Let the magic begin“, sagt sie.

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