Gedanken - Alle Beiträge mit diesem Schlagwort -

„Heute lächle ich, wenn ich an mein kleines Wunder denke. Ich weiß, dass es manchmal einen Sturm und kräftigen Regen braucht, um mich daran zu erinnern: Du weißt, was wirklich zählt. Denke jeden Tag daran.“ (Aus dem Text: Was wirklich zählt im Leben)


Im Südwesten von England liegt die Stadt der träumenden Turmspitzen. Eine Stadt, so voller Magie, Architektur, Wissen und Literatur, dass es nicht verwundert, dass ihr Name weltbekannt ist. Oscar Wilde, Stephen Hawking und C.S. Lewis nannten sie zeitweise ihr zu Hause, und J.R.R. Tolkien schenkte uns mehr als nur ein paar Bücher über Hobbits, Elben und Zwerge, während er hier lehrte: Oxford. 

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Nachts liegt sie still und friedlich da, la serenissima. Morgens dann klappern die carelli durch die Gassen, liefern frisches Brot und neuen Wein in die trattorie, die ersten Vaporetti schippern durch den Canal Grande, verbinden die Inseln der Lagune mit dem Festland. Wenn die Menschen aus ihren Häusern strömen, über die Ponte degli Scalzi, Ponte dell’ Accademia, die Rialtobrücke eilen und in energischem venesiàn verhandeln, rufen, lachen, schimpfen und genießen, dann erwacht die herrliche città: Venedig, buongiorno! 

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„Kunst hat die Aufgabe wachzuhalten, was für uns Menschen so von Bedeutung und notwendig ist“, sagte einmal Michelangelo Buonarotti, in der Welt besser bekannt als der berühmte italienische Maler, Architekt, Dichter und Bildhauer der Renaissance und Schöpfer der Erschaffung Adams in der Sixtinischen Kappelle im Vatikan. Was der Künstler so treffend in Worte zu fassen wusste, ist heute wichtiger denn je: In Zeiten von Hektik, Digitalsucht und Bedeutungslosigkeit ist das, was uns aus dem Alltags- und auch Reisetrott reißt, ein Weckruf für die Seele. 

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Es muss tiefschwarze Nacht gewesen sein, als der mit einer dunklen Kutte bekleidete Ordensbruder durch die enge Gasse hinauf zur Bastion am Rande der historischen Stadtmauer eilte. In meiner Vorstellung nenne ich ihn Bruder Benedictus, er trägt kurzes schwarzes Lockenhaar und hält seine Hände unter den weiten Ärmeln verborgen, während er rennt. Er weiß nicht, ob er es rechtzeitig schaffen wird, seine Brüder des Ordens der Malteser und die Insulaner rechtzeitig vor dem nahenden Angriff der Osmanen zu warnen. Wir schreiben das Jahr 1565. 

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Manchmal kommt alles so ganz anders, als man es sich gedacht hat. Plötzlich muss das gesparte Geld für die Wohnung ausgegeben werden, die Zeit ist voll mit Arbeit und die Familie braucht Unterstützung…zunichte ist der Reiseplan. Ganz ähnlich lief es auch bei mir diese Woche. Da ich mir meine Reiselust aber nicht von den unberechenbaren Plänen des Lebens verderben lassen möchte, erzähle ich euch heute davon, wie ich trotzdem jeden einzelnen Tag ein kleines bisschen verreisen kann. 

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