Freiheit - Alle Beiträge mit diesem Schlagwort -

„Mir wird bewusst: Das ist es, warum du auf Reisen gehst! Du bist so glücklich. Du hast so viel mehr, als die meisten Menschen dieser Welt. Bei Gott, du stehst auf der Straße in Venedig und hast soeben die beste Pasta deines Lebens gegessen! Du kannst in dieser Stadt ein Zimmer bezahlen! Du bist frei, jeden Tag zu gehen, wohin du willst!“ (Aus dem Text: Ein Regenguss in Venedig)


Ich habe alles verloren: Die strahlende Reisegruppe vor der Llotja de la Seda, mein nachdenkliches Porträt dieser verschleierten Dame vor der Kathedrale von Valencia und auch die Reihe an kulinarischen Hochgenüssen wie Paella Valenciana, den Arroz al Horno, das riesige Glas leche merengada. Kein noch so winziges Foto ist übrig, denn meine Kamera hat den Absturz ins Wasser nicht überlebt. Ausgelöscht, verschwunden. Ich muss tief Luft holen und die Tränen zurückhalten, Panik überkommt mich. Was soll ich nur machen? Dann ganz plötzlich: Eine Eingebung, im Herzen von Valencia.*

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Reisen ist gefährlich! Nein, nicht wie du jetzt denkst. Nicht der drohende Flugzeugabsturz, der IS oder gar Donald Trump sind das Problem, sondern du! Weil du wie ich, einsam in der mongolischen Steppe, unterwegs im australischen Outback oder allein auf der Panamericana plötzlich merken könntest, wie sich deine Prioritäten wandeln und Ziele ändern. Und du, kaum zuhause, dein Leben auf den Kopf stellst.

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Sie steht an der Straßenecke, ganz gelassen, und trotzdem zieht sie alle Blicke auf sich. Sie trägt ein schickes Kleid zu Sandalen mit hohen Absätzen, einen großen Hut, das lange Haar in offenen Wellen. In der einen Hand hält sie ein Eis mit Sahne in einer großen Waffel, an der anderen führt sie ihren Pinscher mit einer Leine spazieren. Aus einer Ladentheke heraus lehnt sich ihr ein lachender Mann entgegen. Sie scherzen miteinander, flirten ganz offensichtlich, sie isst genüsslich ihr Eis und lässt sich nicht beirren.

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Ich sitze im Flieger nach New York und kann es kaum glauben: endlich geht mein Traum in Erfüllung! Seit ich ein kleines Mädchen war, habe ich immer von New York geträumt. Ich habe mein Kinderzimmer mit Ausschnitten aus Reisemagazinen tapeziert und mich in Tagträumen verloren, wie ich den Times Square entlang marschiere und dabei in einen Bagel mit Lachs und Creamcheese beiße.

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