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„Um uns herum knipst eine japanische Touristenhorde Fotos, aber ich lächle und bin ganz bei mir, weil ich nicht den Wunsch verspüre, aufzuspringen und meine Kamera hervorzuholen.“ (Aus dem Text: Die Ruhe eines Augenblicks)


Ich habe die Entscheidung getroffen, in Paris nicht in den Louvre zu gehen. Ich muss die Mona Lisa nicht sehen. Ich muss mich nicht durch Menschenmassen drängeln, um ein Ticket für den Eiffelturm zu bekommen, nur um Paris von oben zu sehen. Auch in der Sainte-Chapelle war ich nicht und die Macarons bei Ladurée sind mir einfach zu teuer. Ein Aufruf für mehr Ruhe und Gelassenheit auf Reisen.

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Spätnachmittags, 17:30 Uhr. Eine feine Brise streift über die Terrasse. Die getrockneten Palmenblätter auf dem Dach bewegen sich lautlos im Wind. Der Himmel färbt sich dunkelblau, die Natur um mich herum leuchtet noch grün und der Geruch der salzigen Meeresluft umweht meine Nase. Mein Blick ruht auf weißen Schaumkronen, die sich sanft am Riff brechen.

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