Angefangen hat alles schon als kleines Kind: Meine Familie nahm mich mit, hier hin und dorthin, wir konnten uns das leisten, dieses Reisen: Afrika, Indonesien, Griechenland, Türkei. Für andere ein Luxus, für mich von Kindesbeinen an eine unweigerliche Notwendigkeit für ein erfülltes, glückliches Leben. Ich habe, trotz meiner jungen Jahre, schon viel von der Welt gesehen. Sicherlich mehr als viele andere in meinem Alter. Und ich will mehr.

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Wer dort hingeht, wo der Pfeffer wächst, wird früher oder später auf Sansibar landen – dieser wunderschönen Insel vor der Küste Tansanias im indischen Ozean. Seit Mitte des 19. Jahrhunderts floriert hier der Gewürzhandel. Kein Wunder also, dass der findige Besucher bloß dem betörenden Duft zu folgen braucht, um eine der zahlreichen Plantagen zu entdecken.

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Der Herbst in Deutschland ist eingezogen – grau in grau. Und für uns geht es los: Vorbei an den Bäumen, die ihre Blätter verlieren, fahren wir Richtung Frankreich. An der ersten Mautstation sieht das Wetter schon viel besser aus. Auf der A7, der französischen Autobahn, die vorbei an Lyon in den Süden des Landes führt, werden die Bäume wieder grün und die Sonne schaut vorbei. Raus aus der Daunenjacke – denn die brauchen wir jetzt erst einmal nicht mehr.

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Wir sind große Fans davon, authentisch zu reisen. Wie könnte das besser gehen, als in einer Wohnung eines Einheimischen? Jemand, der dir sein Zuhause überlässt, damit du dich selbst dort zu Hause fühlen kannst: Giulia aus Rom übergibt dir die Schlüssel zu ihrem Appartement mit Blick auf das Kolosseum, Harry aus Manchester zeigt dir seinen liebsten Pub um die Ecke und bei Alex in British Columbia übernachtest du in einer stilechten Holzhütte mitten in der Wildnis.

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Alleine reisen oder zu zweit? In einer großen Gruppe Bekannter oder mit Freunden? Vielleicht mit einer fremden Reisetruppe durch die Lande ziehen und neue Menschen kennenlernen? Oft keine leichte Entscheidung. Für die italienische Stadt der Liebe, Verona, habe ich eine klare Wahl getroffen: Romeo und Julia, Liebe, an der Etsch im Mondschein spazieren — das geht nur zu zweit. 

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Die nette Dame von der Gepäckabfertigung lächelt, süßlich, entschuldigend, würde am liebsten mit den Augen rollen – mit einer neuen Antwort kann sie trotzdem nicht aufwarten: „Nein, es tut mir leid, aber bisher können wir Ihren Koffer nicht finden. Bitte haben Sie noch etwas Geduld.“ Diese Geduld fordert sie seit drei Stunden. Das Gepäck taucht trotzdem nicht mehr auf, verschwindet im unergründlichen Kosmos der Flughafenterminals, der Abflughallen und Gepäckbänder. Tja, hätte man doch…

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